S – Überschaubar
„Standard“-Upgrade
- • Wenige, gepflegte Extensions
- • Custom-Code gering / gut strukturiert
- • Deployments reproduzierbar
- • Wenige Integrationen
Fokus: Deprecations sauber beheben + Smoke Tests + Go-Live Plan.
Upgrade-Planung · Aufwand S/M/L · Budget · Risiken · Go-Live & Rollback
Ein TYPO3 Upgrade ist selten „nur Core updaten“. Kosten und Aufwand hängen vor allem an Extensions, Custom-Code, Integrationen, Suche, Deployment/CI und Tests. Diese Seite zeigt dir die typischen Kostentreiber – und wie du in kurzer Zeit zu einer planbaren Entscheidung kommst.
Teams denken beim Upgrade oft nur an den TYPO3-Core. In der Praxis hängt der Aufwand aber meist an Dingen, die über Jahre gewachsen sind: Extensions, Integrationen, Sonderlogik, fehlende Tests und Release-Prozesse.
Gute Nachricht: Das lässt sich planbar machen – wenn man Aufwand und Risiken früh sichtbar macht.
Eine belastbare Planung beginnt nicht mit „Wie viele Tage?“, sondern mit einer groben Einordnung: S (überschaubar), M (komplex) oder L (Enterprise/High-Risk).
S – Überschaubar
Fokus: Deprecations sauber beheben + Smoke Tests + Go-Live Plan.
M – Typisch
Fokus: Upgrade + Refactoring + Tests/CI + planbare Sprints.
L – Enterprise/High-Risk
Fokus: Audit + Risikomatrix + Parallelbetrieb + Cutover/Rollback.
Wenn du Upgrade-Aufwand realistisch abschätzen willst, brauchst du keine 200-Punkte-Liste. Du brauchst die 7 Dinge, die fast immer das Budget bewegen.
Entscheidend ist nicht die Anzahl, sondern: gepflegt? composer-ready? kompatibel? Gibt es Forks oder „Eigenbau ohne Tests“?
Der teure Teil ist oft nicht „Fix Deprecations“, sondern Architektur glätten, damit das System wieder updatefähig wird.
CRM/ERP/PIM/DAM/SSO: Jede Integration bringt Fehlerfälle, Retries, Monitoring, Testdaten und ggf. Rollback-Anforderungen mit.
Ohne saubere Pipeline sind Upgrades schwer reproduzierbar. Dann werden Releases zu „Nacht-und-Nebel“.
Tests kosten Zeit – aber sie sparen dir das Teuerste: Notfälle, Rollbacks, Hotfixes und Vertrauen.
Workspaces, Rechte, Content-Elemente, RTE, FAL, SEO-Felder: Nicht technisch „schwer“, aber im Detail oft zeitintensiv.
Planbar heißt nicht „billig“. Planbar heißt: du weißt vorher, was auf dich zukommt – und kannst steuern, statt zu reagieren.
Schritt 1
Welche Risiken gibt es, wie groß ist der Aufwand (S/M/L), welche Blocks?
Schritt 2
Meilensteine, Testpyramide, CI/CD – damit Releases nicht zum Glücksspiel werden.
Schritt 3
Klarer Plan für Deployments, Monitoring, Notfallmaßnahmen – inkl. Rollback.
Du bekommst keine „Mängelliste“, sondern eine Entscheidungsvorlage:
Kurz beantwortet – damit du intern schneller Klarheit bekommst.
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