1) Content & Informationsarchitektur
Wenn Seitenbaum, Content-Modelle und Workflows passen: Upgrade. Wenn Sie ohnehin alles neu strukturieren müssen: Relaunch (oder Hybrid).
Entscheidungshilfe · Kosten/ROI · Risiken · SEO · Zeitplan
In vielen Projekten ist die eigentliche Frage nicht „können wir upgraden?“, sondern: Upgrade oder Relaunch – was ist wirtschaftlich und technisch sinnvoll? Diese Seite hilft Ihnen, die Entscheidung strukturiert zu treffen – mit Kriterien, typischen Szenarien, Kosten-/Risiko-Treibern und einer Checkliste.
Faustregel
Faustregel
In der Praxis ist es oft keine Entweder-oder-Frage: Der schnellste Weg ist häufig „Upgrade zuerst, Relaunch später“ – weil Sie dadurch Risiken reduzieren, Security gewinnen und das Team wieder arbeitsfähig machen, bevor Sie das große Re-Design starten.
Diese Punkte entscheiden oft stärker als „Version alt“ oder „Design gefällt nicht“.
Wenn Seitenbaum, Content-Modelle und Workflows passen: Upgrade. Wenn Sie ohnehin alles neu strukturieren müssen: Relaunch (oder Hybrid).
Viele eigene Extensions + Schnittstellen sprechen eher für Upgrade/Refactor. Ein Relaunch bedeutet oft: alles neu bauen – inklusive Abhängigkeiten & Tests.
Wenn Security-Fixes dringend sind, ist ein „Upgrade-First“ oft die schnellste Risikoreduktion – selbst wenn später ein Relaunch folgt.
Wenn Deployments chaotisch sind, eskaliert jeder Relaunch. Erst Stabilität (Build/CI/CD/Tests), dann große Änderungen – sonst wird das Projekt zum Dauerrisiko.
Relaunch kann Rankings kosten (URLs, Inhalte, interne Verlinkung, Render-Setup). Upgrade ist SEO-seitig oft risikoärmer, solange Templates nicht komplett umgekrempelt werden.
Wenn Workspaces, Rollen, TCA, Content-Elemente „nicht mehr tragbar“ sind, kann ein gezielter Refactor im Upgrade viel erreichen – ohne kompletten Relaunch.
Upgrade ist oft der planbarere Schritt (klarer technischer Scope). Relaunch ist eher ein Produktprojekt (Stakeholder, UX, Inhalte, Iteration) und dadurch schwerer fix zu kalkulieren.
Wenn Know-how fehlt oder Tech-Leads fehlen, ist ein großer Relaunch riskant. Ein Audit + Upgrade in Sprints stabilisiert zuerst und baut Wissen/Ownership auf.
Diese Pfade sieht man in echten Projekten am häufigsten – abhängig davon, wo Sie gerade stehen.
Sicherster Weg
Erst Stabilität, Security und saubere Deployment-Basis schaffen. Danach Design/Content iterativ modernisieren.
Meist gebucht
Upgrade inklusive Template-Modernisierung „bis zur Schmerzgrenze“ – aber ohne kompletten Content-Rebuild.
Radikal
Wenn Content, UX, Architektur und Governance ohnehin neu müssen – dann besser konsequent neu planen.
Nicht der „Relaunch an sich“ ist teuer – sondern der Scope dahinter. Und beim Upgrade sind es nicht „nur die Core-Files“, sondern die Abhängigkeiten drumherum.
Der Klassiker: Man startet ein Upgrade – und unterwegs kommt „ach, wenn wir schon dabei sind…“ (neue Features, neues Design, neue Struktur, neues Tracking). Das kippt Planbarkeit. Besser: technisch stabilisieren und Design/Content als separaten Scope führen (oder als bewusstes Hybrid-Projekt mit klaren Grenzen).
Wenn Sie 10 von 12 Punkten klar beantworten können, haben Sie meist schon ein deutliches Bauchgefühl – und eine rationale Grundlage.
Ein kompaktes Audit liefert Ihnen eine Entscheidungsvorlage (Risiken, Aufwand S/M/L, Roadmap) und verhindert die typischen Eskalationen. In 5–10 Tagen wissen Sie, ob „Upgrade-first“, „Hybrid“ oder „Relaunch“ sinnvoll ist.
Typische Fragen, die in Projekten sehr oft kommen.
Wenn Sie möchten, schauen wir gemeinsam kurz auf Ihre TYPO3-Version, Extensions, Ziele und Timeline – und wählen den Weg, der Budget, Timing und Risiko sauber im Griff behält.
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